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Mobiler Ofen ohne Boden

Ein Hersteller von schweren Bauteilen hat einen mobilen Ofen ohne Boden eingeführt, der das Bauteil direkt an seinem Montageort umgibt. Der Prozess erfolgt ohne Transport, bei vollständiger Temperaturkontrolle sowie mit Einsparungen in Bezug auf Zeit, Material und Platz.

Auf dieser Seite:

Fallstudie Romer

Mobiler Ofen ohne Boden

Annahmen:

  • Die Bauteile konnten aufgrund ihres Gewichts, ihrer Abmessungen und ihrer Montageart nicht versetzt werden.
  • Da die Temperatur während des Prozesses 400 °C nicht überschritt, reichte eine Isolierung aus Glaswolle aus.
  • Erforderlich waren eine hohe Wiederholgenauigkeit und eine präzise Temperaturregelung – daher war der Einsatz von MTS- und VFD-Systemen notwendig.

Geschätzte Wirksamkeit:

Vorbereitungszeit:
Zeitersparnis von über 70 % durch den Wegfall der manuellen Bearbeitung
Temperaturgleichmäßigkeit:
±3 °C dank der Verwendung von MTS
Luftstromregelung:
Dynamisch, durch VFD optimiert
Produktionsfläche:
Auf ein Minimum beschränkt – der Ofen benötigt keinen festen, separaten Aufstellungsort

Vorgeschlagene Lösung:

In einem Unternehmen, das großformatige Komponenten für die Energie- und Transportindustrie herstellt, stellte sich eine technologische Herausforderung: Bauteile mit einem Gewicht von mehreren Tonnen, die fest in Spannvorrichtungen eingespannt waren, konnten nicht ohne das Risiko von Beschädigungen, kostspieligen Ausfallzeiten und logistischen Komplikationen zu einem herkömmlichen Ofen transportiert werden.

Anstatt das Werkstück zu transportieren, entschied sich das Unternehmen für die Einführung eines mobilen Ofens ohne Boden, der zum Bauteil fährt und es von oben sowie von allen Seiten umschließt. Die Konstruktion, die auf fünf isolierten Wänden mit abgedichteten Türen basiert, bildet eine geschlossene Heizkammer, ohne dass die Anlage demontiert werden muss.

Im Ofen wurde Glaswolle verwendet, die für Temperaturanforderungen unter 400 °C ausgelegt ist, was eine effektive Wärmeisolierung bei geringeren Materialkosten gewährleistet. Zu den in der Kammer durchgeführten Prozessen gehören unter anderem Ausheizen, Trocknen, Polymerisation und Stabilisierung.

Zur vollständigen Kontrolle der thermischen Bedingungen wurde ein MTS-System mit Mehrpunkt-Temperaturmessung sowie ein VFD-System eingesetzt, das den Betrieb des Ventilators je nach Prozessphase steuert. Diese Konfiguration ermöglichte es, sowohl die Qualität des Erhitzungsprozesses als auch die Energieeffizienz des gesamten Systems zu optimieren.

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