Das Herz der
Das modulare ROMER-Ofensystem für die Polymerisation und Pulvertrocknung kombiniert elektrische, ölbeheizte und gasbeheizte Wärmequellen mit Touchscreen-Steuerung, USB-Datenlogger und optionaler Online-Diagnose; dank Zwangs- oder Schwerkraftluftzirkulation, solider Isolierung und ATEX-Sicherheitsvorrichtungen gewährleistet es eine energieeffiziente, gleichmäßige Erwärmung sowie flexible Konfigurationen der Heiz- und Kühltunnel.
Hergestellt in Romer
Bodentank aus chemikalienbeständigem Kunststoff, ausgestattet mit einem einfachen fett- und Sedimentabscheider ausgestattet. Erleichtert die Entsorgung der verbrauchten Flüssigkeit und schützt das system vor Verstopfung. Fassungsvermögen: 25 Liter.
Alle Öfen sind mit computergesteuerten Touchscreen-Bedienfeldern sowie einem zweikanaligen USB-Datenlogger mit vollständiger Zyklusprotokollierung ausgestattet. Bei ausgewählten Modellen sind zudem eine Online-Diagnose und -Updates sowie Verbrauchszähler für die Versorgungsmedien verfügbar.
ROMER bietet Öfen mit verschiedenen Wärmequellen an: elektrische Heizelemente (darunter hocheffiziente Schweizer Heizelemente), Öl- und Gasbrenner sowie spezielle Heizelemente und Keramik in Hochtemperaturausführungen (bis zu 600 °C).
Die erzwungene Luftzirkulation durch Wände und Boden gewährleistet eine gleichmäßige Temperaturverteilung. Bei anderen Modellen kommt hingegen ein Schwerkraft-Heizsystem zum Einsatz, das die Betriebskosten senkt und gleichzeitig eine Temperaturgleichmäßigkeit von ±5 °C gewährleistet.
Die Wandstärke reicht von 80 mm (Basismodelle) bis 460 mm (Öl-/Gasmodelle), wodurch Wärmeverluste minimiert werden. Der Tunnelofen oder das modulare Kühlmodul besteht aus demontierbaren Paneelen, die eine beliebige Gestaltung der Länge und Breite der Anlage ermöglichen.
Einige Ausführungen (z. B. ATEX) verfügen über explosionsgeschützte Verschlüsse, Silikondichtungen an den Türen und optional über Edelstahlkomponenten an den wichtigsten Stellen der Kammer, wodurch der Einsatz in explosionsgefährdeten Bereichen möglich ist.
Je nach Typ können die Öfen mit einem Schwerkraft- oder einem Zwangsluftumwälzsystem arbeiten. Die Schwerkraftversionen gewährleisten trotz fehlender Ventilatoren eine sehr gute Temperaturgleichmäßigkeit – von bis zu ±5 °C – dank der präzisen Anordnung der Heizelemente. Zudem zeichnen sich die verwendeten Heizelemente durch einen hohen thermischen Wirkungsgrad und eine schnelle Energieübertragung aus, wodurch eine Aufheizgeschwindigkeit von bis zu 8 °C pro Minute erreicht werden kann. Eine optimale Isolierung sowie der fehlende direkte Kontakt zwischen Kammer und Gehäuse minimieren Wärmeverluste und steigern die Energieeffizienz des Geräts.
Das Ofensteuerungssystem ermöglicht die vollständige Programmierung der Startzeit – beispielsweise das automatische Einschalten um 6 Uhr morgens vor Schichtbeginn. Dadurch kann der Aufheizvorgang ohne Eingreifen des Bedieners beginnen, was Zeit spart und die Wiederholgenauigkeit der Zyklen erhöht.
Der Einsatz eines automatischen Rauchabzugskamins und einer selbstschließenden Tür erhöht die Nutzungssicherheit und verbessert die Funktionsweise des Ofens. Der Rauchabzugskamin wird nur bei Bedarf aktiviert, und der Schließmechanismus der Tür verhindert ein versehentliches Öffnen während des Betriebs des Geräts.
Die Öfen können mit einem Mehrzonen-Heizsystem ausgestattet werden, das eine unabhängige Temperaturregelung in verschiedenen Bereichen des Ofenraums ermöglicht. Diese Konfiguration gewährleistet ein gleichmäßiges Brennen von Werkstücken unterschiedlicher Masse und Geometrie.
Die fortschrittliche Konstruktion der Öfen umfasst das MTS-System – eine Anordnung der Heizelemente ohne Bildung von Wärmebrücken. In Verbindung mit dem Wärmetauscher und zusätzlichen Wärmeabzugshauben verbessert diese Lösung die Energieeffizienz erheblich und verkürzt die Zeit bis zum Erreichen der Solltemperatur.
Der integrierte iCure-Datenlogger ermöglicht eine genaue Überwachung aller Prozessparameter: Temperatur, Zeit, Ereignisse und Alarme. Die Daten können in Berichte exportiert werden, was die Qualitätskontrolle und die Analyse der Produktionsprozesse unterstützt.
Im ECO-Modus wechseln die Öfen in einen energiesparenden Modus, wenn sie nicht aktiv genutzt werden. Dadurch lässt sich in Verbindung mit einer optimierten Verbrennung der Brennstoffverbrauch um bis zu 20 % senken.
Der Einsatz eines Frequenzumrichters (VFD) ermöglicht eine stufenlose Regelung des Ventilatorbetriebs entsprechend den aktuellen Bedingungen in der Kammer. Dies erhöht nicht nur den Arbeitskomfort, sondern senkt auch den Stromverbrauch.
Einige Öfen sind mit einer beweglichen Trennwand ausgestattet, die eine Unterteilung des Innenraums in zwei voneinander unabhängige Zonen ermöglicht. Dadurch ist es möglich, im selben Gerät gleichzeitig zu trocknen und zu brennen, was die Flexibilität in der Produktion erhöht.
Das integrierte Sichtfenster und die LED-Beleuchtung im Innenraum ermöglichen eine laufende Überwachung des Prozesses, ohne dass die Tür geöffnet werden muss. Darüber hinaus ermöglicht das Belüftungssystem des Innenraums eine schnelle Abkühlung des Ofens oder einen Luftaustausch, ohne den Betrieb zu unterbrechen.
Eine programmierbare Wärmekappe, die nur während des Beladens aktiviert wird, begrenzt den Temperaturverlust, und das automatische Einfahren der Leisten erleichtert die Handhabung der Werkstücke auf den Führungen erheblich. Dies sind Lösungen, die die Ergonomie und die Effizienz beim Beladen verbessern.
Dieses Video erfordert die Zustimmung zu "Tracking und Performance".
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