Das Herz der
Ein Hersteller mittelgroßer Bauteile hat einen Ofen mit einem Unterwagen-System in Betrieb genommen, wodurch der Lackierzyklus beschleunigt, die Beladezeit verkürzt und die Sauberkeit der Kammer gewährleistet werden konnte – ohne dass eine Erweiterung der Infrastruktur oder der Einsatz von Hängesystemen erforderlich war.
Fallstudie Romer
Noch vor Beginn der Investition hat der Kunde die Logistik der Halle genau geprüft – insbesondere die tatsächlichen Abmessungen der verfügbaren Einfahrt, nur für den Fall der Fälle. Trotz anfänglicher Bedenken stellte sich heraus, dass der klassische, vollständig eingebaute Ofen ohne jegliche Bauarbeiten oder Änderungen an der Infrastruktur Platz findet. Dadurch konnte auf die modulare Lösung verzichtet werden, also auf einen Ofen aus vorgefertigten Segmenten, die separat transportiert und erst vor Ort montiert werden.
Dadurch war es möglich, ein größeres Modell einzusetzen, das an die steigende Produktion angepasst ist – ohne Kompromisse bei Abmessungen und Leistung und ohne dass Wände eingerissen oder der Boden verstärkt werden mussten.
Schließlich wurde ein Lackierofen mit einem Unterwagen-System in der klassischen Konfiguration mit zwei Wagen (Innen- und Außenwagen) implementiert. Dadurch werden die Werkstücke außerhalb der Heizzone vorbereitet und anschließend sicher in die Kammer geschoben, ohne dass Hebevorrichtungen oder Laufkräne erforderlich sind. Diese Art der Beladung verkürzt nicht nur die Betriebszeit, sondern reduziert auch die Verschmutzung der Halle, da der Transportprozess von der Ofenumgebung isoliert ist.
Der innere Wagen bildet eine stabile Basis für die Werkstücke und kann beliebig angepasst werden, was die Bearbeitung einer breiten Palette von Bauteilen unter Beibehaltung eines einzigen, wiederholbaren Verfahrens ermöglicht. Der gesamte Prozess bleibt manuell, ist jedoch ergonomisch und fehlerresistent.