Das Herz der
Ein Hersteller von Industriekomponenten hat einen modularen Ofen eingeführt, der vor Ort aus vorgefertigten Segmenten montiert wird. Dadurch konnten kostspielige Umbauten an der Halle vermieden werden, und der Ofen behielt seine volle Funktionsfähigkeit sowie die Bereitschaft für zukünftige Erweiterungen – ohne technologische Kompromisse.
Fallstudie Romer
In einem Werk, das Komponenten für die industrielle Automatisierung herstellt, entstand der Bedarf, einen neuen Ofen zum Aushärten von Pulverlack einzuführen. Das Problem lag nicht in der Technologie, sondern in der Infrastruktur. Die Produktionshalle befand sich in einem modernisierten Gebäude mit begrenzter Bodenbelastbarkeit, schmalen Einfahrtstoren und einem beengten Verkehrslayout. Die Einführung eines klassischen Ofens als Ganzes war ohne eine Generalsanierung, den Abriss von Wänden oder die Installation von Laufkränen nicht realisierbar.
Die Lösung war ein modularer Ofen, bestehend aus vorgefertigten Segmenten. Jedes davon enthielt nicht nur einen Teil der Brennkammer, sondern auch die komplette Isolierung, Verkabelung, Luftzufuhrleitungen und Konstruktionselemente. Die Segmente wurden einzeln in die Halle gebracht und direkt vor Ort beim Kunden montiert, ohne dass Eingriffe in die Gebäudestruktur erforderlich waren.
Wichtig ist, dass der Ofen nach der Montage die volle Dichtheit, Wärmeleistung und Wiederholbarkeit der Parameter beibehielt – genau wie in der Standardausführung. Durch die Anpassung an die Hallenkonfiguration gelang es, den verfügbaren Raum optimal zu nutzen, ohne die Verkehrswege und die Bedienerplätze zu beeinträchtigen.
Langfristig hat der modulare Aufbau den Weg für eine Erweiterung des Ofens um eine zusätzliche Kühlzone oder eine Verlagerung geebnet, falls sich die Produktionsanforderungen ändern sollten.